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Aktuelles / News

Hallo Narrenfreunde und Vereine,

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit zwei neuen starken Partnern. Es ist uns gelungen, Antenne Bayern und die Bodensee-Schiffsbetriebe GmbH "ins Boot zu holen".
 
Am Samstag, 23.01.2015 wird nach dem Kinderumzug von ca. 16.30 - 19.30 Uhr auf der MS "Graf Zeppelin" (welche dann im Lindauer Hafen liegt) eine Kinder- und Jugenddisco stattfinden.
Linda die Ente der Lindauer Zeitung wird die Kinder zum Schiff begleiten.
 
Ab ca. 20.00 Uhr, wenn dann die Narrennacht beginnt, wird sich die "Graf Zeppelin" in ein Partyschiff verwandeln. Von 21.00 - 2.00 Uhr wird auf dem Schiff DJ Johannes Hoch von Antenne Bayern für Stimmung sorgen und den Narren ordentlich einheizen.
 
Wir freuen uns jetzt schon auf viele tanzwütige Gäste und eine tolle Party !
 
Interesse bei der großen Partynacht mitzumachen?
Noch haben wir Plätze frei, auf denen Ihr ein Partyzelt/Stand betreiben könnt. Bei Frage oder Interesse meldet euch unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Hoppla Ho
Team Festzelte


Wir freuen uns auf den Vortrag:

Fasnacht, Fasching, Karneval

Donnerstag 21.01.2016 / Altes Rathaus
20:00 Uhr
im Alten Rathaus, Bismarckplatz in Lindau, Großer Saal

Eintritt 5 € an der Abendkasse

Wolfgang Oelsner
  Fasnacht, Fasching, Karneval
Warum Menschen Narrenfeste brauchen
 
Im Rahmen des Großen Narrentreffens der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte vom 22. bis 24. Januar 2016 ist es gelungen, einen ganz besonderen Vortrag nach Lindau zu holen.
 
Auf Einladung der Volkshochschule Lindau, dem Historischen Verein Lindau und der Narrenzunft Lindau eröffnet Wolfgang Oelsner, Köln ganz andere Sichtweisen auf die Fasnacht, den Fasching und den Karneval und die menschlichen Sehnsüchte nach Narrenfesten. Wem der Titel allzu trocken anmutet, der wird während des kurzweiligen Vortrags immer wieder eines besseren belehrt.
Mit seinem unnachahmlichen Humor zieht Wolfgang Oelsner das Publikum immer wieder in den Bann.
 
Zur Person: Wolfgang Oelsner ist Autor zahlreicher Bücher und Medienbeiträge. Außer seinem Fachgebiet als Pädagoge und Jugendpsychotherapeut gilt die publizistische Leidenschaft des Kölners dem Narrenfest. Aus der Kenntis jahrzehnterlanger Beobachtung und Mitgestaltung im rheinischen Karneval erklärt er die Seele des Fests, seiner Akteure und Besucher. Ausgezeichnet wurde er dafür u.a. mit dem Kulturpreis der Deutschen Fastnacht und der Willy-Millowitsch-Medaille.



Deutsche Unesco-Kommission:

Schwäbisch-Alemannische Fastnacht

Wolfgang Oelsner   Schwäbisch-Alemannische Fastnacht
Die schwäbisch-alemannische Fastnacht wird als fest im Kirchenjahr verankerter Termin jedes Jahr um das siebte Wochenende vor Ostern in zahlreichen Gemeinden in Baden-Württemberg gefeiert. Eingebunden in den großen Kontext der historischen Fastnachtsbräuche Europas wird die südwestdeutsche Fastnacht, mundartlich „Fasnet“, mit ihrem reichen Überlieferungsbestand und ihrer Formenvielfalt von breiten Bevölkerungskreisen aktiv gepflegt. Die schwäbisch-alemannischen Brauchformen weisen zahlreiche lokale Varianten auf, folgen aber alle demselben Grundmodell: Seit dem 13. Jahrhundert als Schwellenfest am Vorabend der Osterfastenzeit nachweisbar, war die „Fast-Nacht“ zunächst ein reines Ess- und Trinkgelage zum Aufbrauchen der vom Abstinenzgebot betroffenen Nahrungsmittel, um das sich mit der Zeit immer mehr Geselligkeitsformen wie Musik, Tanz und theatralisch-mimetische Elemente anlagerten.
 
Zum Charakteristikum der Festivitäten wurde schließlich die Totalvermummung und Maskierung der Akteure, wie sie die Fasnet bis heute prägt. Das streng ritualisierte Brauchgeschehen, als dessen Zentralfigur sich nach und nach der Narr herauskristallisiert hat, lebt wesentlich vom Ideenreichtum und kreativen Potenzial der regionalen Volkskunst. Insbesondere die holzgeschnitzten Masken, die ältesten bis zu 250 Jahre alt, sind von herausragender Qualität. Gleiches gilt für die handbemalten Gewänder und Requisiten zahlreicher Figuren.
 
Den zeitlichen Auftakt der schwäbisch-alemannischen Fasnet bildet der Dreikönigstag am 6. Januar, an dem vielerorts die Narrenutensilien abgestaubt werden. Der erste Haupttag mit breiter Brauchentfaltung ist der „Schmutzige (oder: „fette“) Donnerstag“ drei Tage vor Fastnachtssonntag. Seinen Höhepunkt erreicht das Geschehen am Fastnachtsmontag und -Dienstag mit spektakulären Umzügen. In der Nacht zum Aschermittwoch endet alle Narretei: Angesichts der Vergänglichkeitsbotschaft des Aschermittwochs, wie sie im Aschenbestreuungsritus der katholischen Kirche zum Ausdruck kommt, bricht die Inszenierung der verkehrten Welt der Fastnacht mit ihrem Lärm und Schellengeklingel in sich zusammen. Das Wissen um die umfassende Brauchausübung gehört zum kulturellen Gedächtnis der Region. Besonders älteren Menschen ist nach wie vor geläufig, wie viele fastnächtliche Brauchformen, wie Rügen, Heischen und Verschwenden, und Narrenattribute, z.B. Schellen, Fuchsschwänze, Schweinsblasen und Spiegel, Zeichencharakter haben und in der Symbolwelt des Spätmittelalters wurzeln. In der fröhlichen Ausgelassenheit dieses Gemeinschaftserlebnisses scheinen die Ordnungen des Alltags außer Kraft gesetzt. In der schwäbisch-alemannische Fastnacht leben Jahrhundertealte Traditionen fort. Alljährlich zieht sie tausende Menschen aus der ganzen Welt an und stellt ein wichtiges Element lokaler, regionaler und gesamteuropäischer Identität dar.
 
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Kontakt
Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer
Narrenzünfte e.V.
Roland Wehrle, Präsident
Luisenstr. 41
78073 Bad Dürrheim
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.vsan.de